Exploring forest ecosystems in Marburg (7e)
An einem sonnigen Donnerstag Ende Mai machte sich die bilinguale Klasse 7 im Rahmen des Biologieunterrichts auf den Weg in den Wald zwischen Ortenberg und Spiegelslustturm. Ausgestattet mit englischsprachigen Bestimmungskarten, Federstahlpinzetten, Lupen sowie Thermo-, Hygro- und Luxmetern und einem pH-Messkit untersuchten die Schülerinnen und Schüler dort die biotischen und abiotischen Faktoren, die zuvor in der Unterrichtsreihe „Ecology: ecosystem forest“ theoretisch erarbeitet worden waren.
In Kleingruppen analysierten die Schülerinnen und Schüler jeweils unterschiedliche Waldabschnitte. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit der Laubschicht und ihren Bewohnern, untersuchten die Vegetation verschiedener Standorte und setzten ihre Beobachtungen in Zusammenhang mit Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichtintensität und pH-Wert. Darüber hinaus wurden die erhobenen Daten mit Vergleichsdaten aus einer Fichtenmonokultur und mit vorher auf dem Schulhof erhobenen Messwerten verglichen und ausgewertet.
Die gemeinsame Nachbesprechung, in der jede Gruppe ihr Waldstück kurz vorstellte, fand direkt vor Ort statt und machte den Unterrichtsgang zu einer gelungenen und abwechslungsreichen Erfahrung, bei der die Schülerinnen und Schüler ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden konnten.
(Kim Deurer)
Interview eines Schülers aus der aktuellen bilingualen Klasse 7e im Schuljahr 2025/26.
| Florian | Heute spreche ich mit meinem Mitschüler Paul aus der bilingualen Klasse, um mehr über seine Erfahrungen und seine Sicht auf das Lernen in zwei Sprachen zu erfahren. Paul, du bist doch einer von denen aus der bilingualen Klasse. Erzähl doch bitte erst einmal, was das ist. |
| Paul | Die bilinguale Klasse ist eine Klasse, in der man einzelne Fächer auf Englisch hat. Überwiegend naturwissenschaftliche Fächer.
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| Florian | Was hat dich begeistert, an der Bili-Klasse teil zunehmen? |
| Paul | Ich mag es, Englisch zu sprechen. Außerdem ist es praktisch, da man später im Labor eher die englischen Begriffe nutzt, weil in den meisten Laboren auch Menschen aus dem Ausland arbeiten. Zusätzlich sammelt man Punkte für‘s Mint-Zertifikat.
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| Florian | Gibt es sonst noch weitere Vorteile? |
| Paul | Man lernt natürlich auch neue Begriffe, die man vorher noch nicht kannte. Außerdem unternehmen wir nächstes Jahr eine Klassenfahrt, auf die wir uns schon sehr freuen.
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| Florian | Sicher hattest du auch Angst vor irgendetwas, oder? |
| Paul | Ja, tatsächlich. Ich hatte Angst davor, Freunde zu verlieren, die nicht mit in die Bili-Klasse kamen. Außerdem hatte ich auch Angst davor, die Klasse nicht zu schaffen. Ich glaube aber, das geht vielen so. Aber eigentlich muss man keine Angst haben, da man auch auf Deutsch sprechen kann. Man sollte es zwar vermeiden, aber wenn man es wirklich nicht weiß, darf man auch Deutsch reden.
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| Florian | Im Nachhinein, würdest du sagen, dass du die Freunde verloren hast? |
| Paul | Nein, da ich in den Pausen viel mit ihnen unternommen habe und man im Unterricht ja sowieso nicht übermäßig viel miteinander reden darf.
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| Florian | Hast du neue Kontakte geknüpft? |
| Paul | Auf jeden Fall. Ich habe neue Freunde kennengelernt und würde allen anderen empfehlen, neue Sachen auszuprobieren und neue Sachen zu erkunden. Denn alles in allem finde ich, dass die Bili-Klasse auf jeden Fall eine Bereicherung ist. Man braucht auch keine Angst vor den Lehrern haben, weil die wirklich sehr nett sind. |
von Paul Schumacher und Florian Erb, 7e













