Poetry-Slam-Workshop mit Lars Ruppel

Am 14. Mai trafen wir, die 8e und die 9c, uns ab der 1. Stunde in der Aula. Anfangs waren wir enttäuscht von dem Angebot und wussten nicht, was uns erwartet. Wir dachten, es würde langweilig werden und sich ziehen. Aber da hatten wir uns geirrt. Lars Ruppel besuchte uns an der MLS, um uns den Poetry Slam näher zu bringen. Es waren witzige 1 1/2 Stunden. Wir haben mit einer Art Aufwärmübung begonnen. Er nannte uns ein Wort, zu dem wir fünf Synonyme aufschreiben sollten. Sobald wir dieses gefunden hatten, sollten wir laut das sinngemäße Wort „Pony“ rufen. Dies war sehr lustig und man kann sich unseren Eifer gut vorstellen.

Zwischenduch unterhielt er uns mit mehreren Gedichten, hauptsächlich von seinem Lieblingsdichter Heinz Erhardt, und Geschichten aus seinem Leben. Nach der gut gelungenen Übung sollten wir die Sätze „Liebe ist, wie…“ und daraufhin „Schule ist,wie…“ vervollständigen. Dafür schrieben wir Wörter auf Zettel und reichten sie weiter. Ein Beispiel: „Liebe ist wie ein Stuhl. Du kannst dich darauf ausruhen, doch wenn du ihn zu sehr belastest, zerbricht er ohne Vorwarnung.“

Daraufhin bekamen wir ein neues Wort und sollten entweder ein Hass- oder Liebesgedicht, abhängig von unserem Geburtsmonat, schreiben. Zum Schluss gab er uns noch seinen effektivsten Motivationsspruch auf den Weg:“Ich bin müde, ich bin ein Pony, ich kann gar nichts!“

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, der uns alle begeistert hat.

Neke Lagerwerf (9c)

Schülerinnen-Bericht zum Austausch mit Theux (Belgien) 2018

Am 25. Februar um 10:30 Uhr sind wir vom Marburger Hauptbahnhof aus mit dem Zug nach Theux aufgebrochen.
Wir sind elf Neuntklässler der MLS, die von zwei Französischlehrerinnen begleitet wurden. Leider konnte ein Schüler wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht nach Belgien fahren.

Die Fahrt dauerte insgesamt 5 ½ Stunde und wir mussten dreimal umsteigen. Als wir schließlich Theux erreichten, waren nicht sofort alle Austauschpartner vor Ort. Nach einer kurzen Wartezeit haben endlich alle zueinander gefunden und wir gingen in unsere Gastfamilien.
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Ein Vorlesewettbewerb – nicht auf Deutsch!

Vorlesen schult die Aussprache, die Stimmführung und das spontane Textverständnis, warum also diese Vorteile nicht auch für den Fremdsprachenunterricht nutzen? Deshalb lud die Fachschaft Französisch der Martin-Luther-Schule (MLS) in diesem Jahr zum ersten Mal ihre 7.Klassen am 25. April zu einem schulinternen Vorlesewettbewerb ein.
Das Reglement war ganz ähnlich wie beim Vorlesewettbewerb der 6.Klassen im Fach Deutsch: Innerhalb der Lerngruppen wurde in Kleingruppen der oder die Gruppenbeste mit einem zu Hause vorbereiteten Text aus dem Französischbuch ermittelt. Die Gruppensieger_innen traten dann vor der Klasse mit einem unvorbereiteten, neuen Text gegeneinander an, wobei jeweils die Klasse die Jury war und die Kandidat_innen nach den vorher erarbeiteten Kriterien beurteilte.
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