Einäugige Tiere

“… Und dennoch fühlt er sich heimlich beobachtet. Wie er sich umblickt, bemerkt er, dass auf dem Dach des Holzschuppens jemand sitzt und ihn anstarrt: ein struppiger schwarzer Kater, fremd hier – und einäugig. Krabat bückt sich, er wirft einen Stein nach ihm, scheucht ihn fort. Dann eilt er im Schutz der Weidenbüsche zum Mühlweiher. Zufällig sieht er, das nahe dem Ufer ein feister Karpfen im Wasser steht: einäugig glotzt er zu Krabat empor. ….” Auszug aus KRABAT von Otfried Preußler

Einäugige Tier und Gestalten nahe der Schule im Schulgarten glotzen uns an …

Klasse 6a: Fächerverbindender Unterricht Deutsch / Kunst ( Fernandez/ Kupfer)

Erhebliche Gefahren bei partieller Sonnenfinsternis

Liebe Eltern,

am 20.03.2015 wird auch in Hessen eine partielle Sonnenfinsternis zu erleben sein. Der Höhepunkt der Sonnenverdunkelung wird in Marburg gegen 10.35 Uhr zu beobachten sein; die Eintrittsphase der Sonne in den Mondschatten wird aber schon gegen 9.40 Uhr beginnen; also genau zur Zeit der ersten großen Pause, wo alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof sein werden und damit die große Chance haben, dieses Naturschauspiel mitzuerleben. Mit einer Beobachtung sind allerdings erhebliche Gefahren für das menschliche Auge verbunden: „Die alte und erste Grundregel fürs Beobachten kann nicht oft genug wiederholt werden: Nicht mit bloßem Auge in die Sonne schauen … Sonnenbrillen, berußte Glasscheiben, geschwärzte Filme oder gar CD reichen auf keinen Fall aus, da sie die Wärmeausstrahlung der Sonne nicht absorbieren. Schutzbrillen mit speziellen Filterfolien sind sicher und lassen nur etwa ein Hunderttausendstel des Sonnenlichts passieren“ (FAZ, 17.03.2015).

Leider sind die beschriebenen Schutzbrillen im Fachhandel zurzeit nicht zu beziehen und die Augen der Kinder sind besonders empfindlich. Ihre Kinder riskieren erhebliche Schäden, die bis zur vollständigen Erblindung führen können.

Bitte sprechen Sie diese Gefahren mit Ihren Kindern. Unsere Klassenlehrer/innen und Tutor/innen werden dies tun, aber auf Ihre Unterstützung können wir nicht verzichten.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Goecke
Schulleiter

PS: Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unten:

 

Wie jeder weiß, ist es hochgefährlich auch nur kurz ohne Spezialbrille in die Sonne zu schauen. Wenige Sekunden können zur vollkommenen Erblindung führen.

Also gilt: auf gar keinen Fall, auch nicht aus Neugier, ohne Spezialbrille in die verdeckte Sonne schauen. Denn wegen des wegen der scheinbaren Dunkelheit ausbleibendem Lidreflexes läuft man Gefahr, sich die Netzhaut durch UV- und Infrarotstrahlung bis hin zu vollkommenen Erblindung zu verbrennen. Tückisch ist, dass man das zunächst nicht bemerkt, weil es auf der Netzhaut keine Schmerzrezeptoren gibt.
Dazu ist in diesem Artikel auch noch einmal die Warnung des Verbandes der Augenärzte nachzulesen!

http://www.merkur-online.de/leben/gesundheit/augenaerzte-sonnenfinsternis-spezialbrille-beobachten-zr-4822398.html
P.S.: Und bitte keine “selbstgemachten” Brillen tragen!

Schöne Grüße
Olaf Heß

Ha Hyung Moon belegt 1. Platz bei „Jugend forscht“

Der Abiturient der Martin-Luther-Schule qualifizierte sich in Lollar beim k-IMG_3070Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie Mathematik/Informatik für die Teilnahme am hessischen Landeswettbewerb in Darmstadt. Rund 50 junge Forscher stellten in Lollar ihre Projekte einer 13-köpfigen Jury vor. Neben vielen ‘handfesten’ kreativen Ideen, wie z.B. die duftende „Citrus-Sohle“ gegen schlechte Fußgerüche oder biologischer Nagellack, gab es auch klassische Forschungsarbeiten, wie z.B. eine aus dem Fachbereich Biologie, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Lichtstärke und Blätterdichte von Pflanzen befasste. Das mathematische Problem, dem sich Ha Hyung widmete, gehörte zu den weniger greifbaren, theoretischen Forschungsarbeiten im Wettbewerb.

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Konzert des hr-Sinfonieorchesters an der Martin-Luther Schule

HRAm 11. März 2015 tauschte das hr-Sinfonieorchester im Rahmen der diesjährigen Hessen Schultour den Konzertsaal mit der Kunsthalle der Martin-Luther Schule.

Im gut einstündigen Konzert wechselten sich verschiedene Musikstile ab. Den Anfang machte die Overtüre aus der Oper “Carmen”, danach kam Griegs Programmmusik “Morgenstimmung”. Ein Arrangement, das denn 4. Satz von Beethovens 9. Sinfonie, besser bekannt als die “Ode an die Freude” mit Filmmusik aus dem Film “Mission Impossible” verband, folgte. Zwei Barockstücke wurden gespielt, ein Oboekonzert Bachs, und “Air from Ipanema”. Der folgende Säbeltanz wurde von dem Konzertmeister mit Solopassagen begleitet. Dvořáks Finale seiner 9. Sinfonie wurde mit “Mambo” getauscht, bei letzterem wurde das Publikum mit einbezogen, indem es zweimal “Mambo” rufen musste. Der Dirigent Chin-Chiao Lin dirigierte relativ ruhig. Zwischen den einzelnen Stücken moderierte Stefan Hoffmann, der auch Fragen aus dem Publikum beantwortete oder diese an die einzelnen Instrumentalisten weiterleitete. Im Publikum saßen die Bläserklassen 5 & 6, die Streicherklasse, die Schwerpunkte 8 & 9, sowie das Orchester.Es waren genügend, um die gesamte Kunsthalle zu füllen.

Mehr dazu in dem Vorbericht der Oberhessische Presse – online und dem Nachbericht in der oberhessischen Presse

Ausführlicher Bericht folgt.