Deutschförderung für Schüler/innen mit Migrationshintergrund (DaZ)

Schüler/innen mit nicht-deutscher Muttersprache werden an der Martin-Luther-Schule unabhängig von den zu diesem Zeitpunkt bestehenden Deutschkenntnissen entsprechend ihrer Altersstufe eingeschult, wenn ihre bisher absolvierte Schulbildung und die vorliegenden Zeugnisse einen entsprechenden Leistungsstand nachweisen.

 

Anschließend wird Wert gelegt auf eine schnell greifende und nachhaltige sprachliche Förderung, differenziert nach sprachlichem Niveau und Altersgruppe.

Ziele dieser Sprachkurse, die je nach Bedarf wöchentlich ein- bis vierstündig angeboten werden, sind die möglichst schnelle Integration in die jeweilige Klasse bzw. den Kurs, die Vermeidung von Schuljahreswiederholungen auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse sowie die Ermöglichung einer nur durch fundierte Deutschkenntnisse zu erreichenden, erfolgreichen und aktiven Teilnahme am Unterricht in allen Fächern.

 

Zu Beginn eines Schuljahres erfassen deshalb die Deutschlehrer/Innen in allen Klassen und Kursen alle Schüler/innen mit Förderbedarf. Daraufhin werden weitgehend homogene Gruppen gebildet, in denen eine adäquate, an den Bedürfnissen der Schüler/innen orientierte Förderung gewährleistet werden kann. Diese parallel zum Regelunterricht stattfindenden Kurse werden sowohl für Schüler/innen der Sek. I als auch für Schüler/innen der Sek. II angeboten.

 

Letztere erhalten darüber hinaus eine spezielle Unterstützung: Sie können sich – abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen – zu Kompaktmodulen anmelden, um dort ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit im Hinblick auf das bevorstehende Abitur mit anschließendem Studium oder anschließender Berufstätigkeit zu verbessern.  Diese Module finden überwiegend an Wochenenden statt, sodass auch Oberstufenschüler/innen aus anderen Schulen teilnehmen können.

Ina Sauer (Stand 01.11.2012)

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