Rossberg: Klassenfindung 7f

Am 10. August 2011 fuhr unsere Klasse 7f mit dem Bus nach Rossberg. Dort führte Frau Zährl wom Jugendwaldheim uns in eine Scheune mit Baumstümpfen als Sitzplätze. Zuerst besprachen wir den Tagesablauf und wir konnten Fragen stellen. Die Klasse war schon in der Schule in verschiedene Gruppen aufgeteilt worden. Jede Gruppe hatte eine/n Lehrer/in als Betreuer/in zur Verfügung. (Einer von den Betreuern war der Sohn der Ausflug-Leiterin.)
Jede Gruppe lief Stück für Stück in den Wald. Zur Orientierung bekam jede Gruppe einen Kompass. Doch die Klassenwanderung war nicht „unterrichtsfrei“. Die Aufgaben und Antwortbögen waren auf Englisch und daher mit den Vokabeln verbunden, die wir am Vortag in der Schule besprochen hatten. Doch die Klasse hatte sehr viel Spaß. Ab und zu gab es Schlamm und Insekten, doch im Wald muss man damit rechnen. Bis zum Ziel dauerte es etwa 2 Stunden, doch es lohnte sich, denn eine der Aufgaben war eine Belohnung. In einer kleinen Hütte befand sich eine Kiste mit Süßigkeiten. Jedes Gruppenmitglied durfte sich eine Süßigkeit aussuchen. Vom Wald aus führte der Weg zu einem Eckchen mit Obstbäumen. Leider waren die Äpfel noch sauer. Die letzten Aufgaben endeten an einem Bauernhof und einem Bach in der Nähe vom Ziel. Zuletzt wurden die Lösungen besprochen, doch es gab keine Gewinner oder Verlierer. Dann ging es wieder mit dem Bus zurück zur Schule.

Henna Hodjat, 7f

Fremdsprachenwettbewerb „Schüler machen Zeitung – Jugend in Europa“

Die Klasse 8c/d Französisch 1.Fremdsprache der Martin-Luther-Schule beteiligte sich im Schuljahr 2010/11 an einem vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) ausgeschriebenen, zweisprachigen Wettbewerb „Schüler machen Zeitung – Jugend in Europa“.

Es ging darum, mit einer französischen Partnergruppe ein gemeinsames Thema an einem Ort in Frankreich oder Deutschland zu bearbeiten und dazu Zeitungsartikel zu schreiben, die in beiden Ländern in der jeweiligen Landessprache zu veröffentlichen. Die Artikel sollten in binationalen Kleingruppen (max. fünf Teilnehmer) geschrieben werden. Ausgesetzt war erstens ein nennenswerter Fahrtkostenzuschuss und zweitens sollte der beste Artikel aller teilnehmenden Gruppen – von einer neutralen Jury des DFJW ausgesucht – in Berlin prämiert werden.

Unsere Partnergruppe waren die 7. und 8. Deutschklassen unserer langjährigen Partnerschule, des Collège Rabelais in Poitiers, und gemeinsam mit der Deutschlehrerin, Madame Loiret, entschieden wir uns, das Thema „Nachhaltige Entwicklung – développement durable“ mit unseren Lerngruppen parallel zu bearbeiten. Im Rahmen unseres diesjährigen Austauschs vom 24. – 31.3. bzw. 3. – 10. 5. Wurden die Artikel gemeinsam verfasst. Anknüpfend an den Alltag der Schülerinnen und Schüler untersuchten wir unseren Alltag in Deutschland und Frankreich auf Nachhaltigkeit und auch verglichen auch Maßnahmen zum nachhaltigen Umgang mit Energie, die in Marburg und Poitiers den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen bzw. von ihnen befolgt werden müssen. Da kam eine ganze Menge zusammen: von Carsharing über Fahrradverleih und Bezuschussung von Baumaßnahmen mit erneuerbarer Energie, und wir stellten erfreut fest, dass unsere beiden Partnerstädte in beiden Ländern eher eine Vorreiterposition einnehmen. Die französischen Schüler fanden durch Umfragen in den Gastfamilien heraus, dass in Deutschland der Umweltgedanken grundsätzlich schon fester im Bürgerbewusstsein verankert ist als in Frankreich. Die deutschen Schülerinnen und Schüler sahen eher die Gemeinsamkeiten.

Die entstandenen Artikel wurden in Marburg am 21.6.11 in der Online-Zeitung www.das-marburger.de veröffentlicht, in Poitiers am 23. Juni in der Regionalzeitung „La Nouvelle République“ auf S.11. Die deutschen Artikel können noch unter der Rubrik „Martin-Luther-Schule“ in „das-marburger“ nachgelesen werden..

Die erste Hürde haben wir also gemeistert und den Fahrtenzuschuss eingefahren. Darauf sind wir sehr stolz! Ob wir einen Preis vom DFJW erhalten, wer weiß?