Moskauer Gastschüler auf den Spuren der Romantik in Marburg

Alle zwei Jahre ist es soweit: Der Moskauaustausch der Marburger Russischschüler an der Martin-Luther-Schule findet statt. Nachdem die deutsche Gruppe wunderschöne zwei Wochen in Moskau verbracht hatte und die ersten Freundschaften sich gebildet und gefestigt hatten, wurde es Anfang November Zeit für den Gegenbesuch.

Foto: Patricia Grähling

Nach einer herzlichen Begrüßung am Marburger Bahnhof der Schüler, Gastfamilien und Lehrer begann am nächsten Tag dann auch schon unser gemeinsames Projekt: Bei jedem Austausch steht ein anderes Thema im Vordergrund, dieses Mal war es die Zeit der Romantik. Wir begannen mit einer Stadtrallye, um unseren Gästen einen Eindruck von der Stadt zu vermitteln. Die Sieger wurden mit einem Preis belohnt.

Anschließend nahm die Gruppe an einem Fotoworkshop teil, bei dem uns das Bedienen von analolgen Kameras erklärt wurde, um am darauf folgenden Tag mit eben diesen Kameras möglichst romantische Bilder zu machen.

Am Mittwoch wurde es ernst für die Moskauer Schüler, denn sie kamen für sechs Stunden mit in den Unterricht. So konnten sie einen direkten Vergleich zwischen dem deutschen und dem russischen Schulsystem anstellen. Danach brachen wir zu einem Empfang ins Rathaus.

Dann ging es direkt weiter zum Haus der Romantik, wo wir viel über wichtige Persönlichkeiten hörten, die in der Epoche der Romantik von Bedeutung waren.

Am folgenden Tag fuhren wir nach Frankfurt zum Goethehaus. Nach der Führung hatten wir Freizeit, wobei die meisten natürlich eines taten: Shoppen.

Am Ende der Woche besuchten die Moskauer Schüler die Elisabethkirche und hatten eine Führung im Schloss.

Nach einem entspannten Wochenende mit den Austauschpartnern und den Gastfamilien begann die zweite Woche. Nachdem wir am Montag mit Hilfe der Bilder, die wir in der Woche zuvor gemacht hatten, Kalender gestalteten, unternahmen wir am Dienstag eine Exkursion nach Kassel, wo wir in der “Grimmwelt” viele neue, interessante Fakten über die Epoche der Romantik und insbesondere die Gebrüder Grimm erfuhren. Am Mittwoch, dem letzten Tag, ließ die Gruppe den Austausch im Café Vetter ausklingen.

Am Donnerstag hieß es auf Wiedersehen sagen, es war eine sehr schöne Zeit und alle Teilnehmer waren froh, an diesem Austausch teilgenommen zu haben und damit Erfahrungen zu sammeln, die man im normalen Alltag nicht hätte sammeln können.

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