Reformationsgottesdienst

Martin-Luther-Schule feiert Abschluss des Lutherjahres in der Elisabethkirche

Am Montag vor dem diesjährigen Reformationsfeiertag zog die Schulgemeinde der MLS zur Elisabethkirche, wo Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kolleginnen und Kollegen einen ökumenischen Gottesdienst zum Reformationsfest feierten.

Vorbereitet und gestaltet wurde der Gottesdienst von einer Schülergruppe unter der Leitung von Schulpfarrerin Martina Löffert und den Religionslehrern Astrid Gareis-Haupt und Jürgen Förster. Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe sangen, trugen Fürbitten vor und hielten die Predigt.

Nico Stolz, Alexander Heckmann und Aaron Meinzer trugen die Predigt in Abschnitten vor, stellten Fragen dazu und formulierten Antworten im Sinne einer möglichen Deutung. „Wir wünschen uns, dass unser Gottesdienst bei allen Besuchern einen Eindruck hinterlässt und sie in irgendeiner Form in Bewegung setzt“, so Frau Gareis-Haupt. Musiklehrer Herr Förster leitete die Bläsergruppe, die mit Kirchenmusik der Reformationszeit den Gottesdienst eröffnete und Luthers berühmtestes Werk „Ein feste Burg ist unser Gott“ begleitete. Herr Förster hob die Bedeutung der Lieder Luthers für die Verbreitung des Gedankenguts der Reformation hervor, indem er herausstellte, dass die Texte über die Melodien in die Köpfe und Herzen der Bevölkerung gelangten. Besonders erfreut zeigte sich Förster darüber, dass dank „TeenZone“ die Einbeziehung „modernerer“ Kirchenmusik gelang. Großen Applaus bekam die Band unter der Leitung von Finn Schüßler (Q3) für ihren Vortrag von „10.000 Reasons“.

Der Gottesdienst stellte den Abschluss der schuleigenen Luther-Projekttage dar, die in der Woche vor den Herbstferien die Schulgemeinde unter dem Motto „Die Zeit um 1500 – Ein Kaleidoskop“ beschäftigte. Im Rahmen dieser Projekttage widmeten sich die Schülerinnen und Schüler einem breit gefächerten Themenspektrum rund um die Zeit Martin Luthers, wie zum Beispiel „Rechnen mit dem Abakus“, „Kochrezepte um 1500“, „Kräuter- und Heilkunde“, „Die Anglikanische Kirche“, „Shakespeare-Theater“, „Musik zur Reformationszeit“ und „Luthers Sprüche“.

Eine über 100 Mitglieder zählende Arbeitsgruppe aus allen Jahrgängen setzte sich kritisch mit der diesjährigen Vermarktung Luthers auseinander. Nach einer Spurensuche von Eisenach bis Marburg wurden die zahlreichen Produkte (von der Luthersocke über den Keks bis zur Playmobilfigur) in einer Ausstellung zusammengestellt, die den werbewirksamen Hype rund um das „Reformationsjahr 2017“ präsentierte.

B. Griesel

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentare sind geschlossen